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Dienstag, 25 Oktober 2016 07:08

News

Der US-Provider AT&T hat eine eigene Software geschrieben, um für US-Ermittler und gegen Bezahlung die immensen Datenmengen über die eigenen Kunden durchsuchen zu können. Das sollte aber möglichst geheim bleiben.

 

 


 

Der US-Provider AT&T hat eine eigene Software geschrieben, um für US-Ermittler und gegen Bezahlung die immensen Datenmengen über die eigenen Kunden durchsuchen zu können. Das sollte aber möglichst geheim bleiben. 

Der US-Telekommunikationsanbieter AT&T hat mit Hemisphere eine Software entwickelt, die unzählige Daten über die eigenen Kunden durchsuchbar macht, um die Ergebnisse gegen Bezahlung an Behörden weiterzugeben. Das berichtet das US-Portal The Daily Beast unter Berufung auf bislang unveröffentlichte interne Dokumente und beleuchtet damit ein Überwachungsinstrument, das New York Times vor drei Jahren erstmals öffentlich gemacht hat. Die neue Enthüllung dürfte nun weitere Fragen über die Rechtmäßigkeit der Kooperation, den Umgang des US-Konzerns mit dem Vertrauen seiner Kunden und das Vorgehen von US-Behörden aufwerfen.

Immens viele Daten über US-Bürger
Wie The Daily Beast deutlich macht, verfügt AT&T in den USA über eine einzigartige Menge an Daten über die Telekommunikation der Bürger. So betreibt der Konzern nicht nur einen Großteil der Infrastruktur für Festnetzanschlüsse, sondern auch große Teile der Mobilinfrastruktur. Anders als die Konkurrenten Verizon (12 Monate) und Sprint (18 Monate) speichere AT&T die an Mobilfunktürmen gesammelten Verkehrsdaten seit inzwischen acht Jahren. Eine Sammlung der an der eigenen Infrastruktur abgegriffenen Daten reicht sogar bis ins Jahr 1987 zurück. Mit Hemisphere könne diese gewaltige Datenmenge gezielt nach bestimmten Geräten oder Personen durchsucht werden. Diese Dienstleistung lässt sich das Unternehmen demnach von anfragenden US-Behörden entlohnen.

Sheriff- und Polizeibehörden bezahlen AT&T demnach zwischen 100.000 und einer Million US-Dollar pro Jahr, um von Hemisphere zu profitieren. Gleichzeitig werden sie aber von dem Konzern verpflichtet, eventuelle Ergebnisse möglichst nicht vor Gericht zu verwenden. Das heißt, sollten die Ermittler dank Hemisphere auf eine Spur kommen, versuchen sie danach die Verdächtigen mit "klassischen" Methoden zu überführen. Wodurch die Betroffenen eigentlich überführt wurden, erfahren sie so nicht. So solle aber Strafverfolgung nicht funktionieren, kritisiert Adam Schwartz von der Electronic Frontier Foundation gegenüber The Daily Beast.

Dementi ohne zu dementieren
AT&T selbst hat diese Schlussfolgerung demnach bereits zurückgewiesen und darauf hingewiesen, dass man mit den Behörden zusammenarbeite, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben sei. Das widerspricht aber nicht dem Bericht, wird doch darin konstatiert, dass AT&T von sich aus die eigenen Kunden massiv überwache und die dafür nötigen Werkzeuge staatlichen Behörden gegen Bezahlung zur Verfügung stellt. "Unternehmen müssen Daten an Strafverfolger übergeben, wenn das gefordert wird und sie sie besitzen. AT&T muss aber nicht seine eigenen Datenbanken durchwühlen um der Polizei dabei zu helfen, neue Spuren zu finden", fasst es Christopher Soghoian von der American Civil Liberties Union zusammen. (mho)

 

(Quelle: http://www.xing-news.com/reader/news/articles/463011?link_position=digest&newsletter_id=16944&xng_share_origin=email)

 

 


 

Apple hat einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten, sagt Berkshire-Hathaway-Manager Ted Weschler. Gegenüber manager magazin erklärt der designierte Nachfolger von Warren Buffett auch, warum Fresenius Medical Care von der Big-Data-Revolution profitiert.

(Quelle: manager-magazin.de)

 


 

Drammer: Forscher können Rowhammer-Sicherheitslücke unter Android ausnutzen

Mit Drammer hat eine Gruppe von Sicherheitsexperten einen Exploit entwickelt, der eine ernsthafte Sicherheitslücke in der Hardware vieler Andorid-Smartphones nutzt. Die Angriffs-App der Forscher benötigt Android-seitig keinerlei Berechtigungen und ist dazu in der Lage, sich Root-Zugriff auf dem Zielgerät zu verschaffen. Dazu haben die Experten von den niederländischen VUSec Labs, der Universität von Kalifornien und der Technischen Universität Graz eine bereits bekannte Hardware-Sicherheitslücke namens Rowhammer erstmals auf das Android-System übertragen.
Rowhammer bezeichnet einen Konstruktionsfehler innerhalb aktueller Speicherchips. Durch ihn ist es unter bestimmten Umständen möglich, ihren Inhalt zu verändern, ohne auf ihn Zugriff zu haben. Dazu wird ein spezifischer Speicherort immer wieder ausgelesen. Durch das Zusammenwirken elektrischer Felder können benachbarte Speicherreihen dadurch verändert werden.

(Quelle: t3n)

 


 

Kampagne #SaveTheLink
Deutsche Europaabgeordnete warnen vor "Oettingers Angriff" aufs Netz
Ist das freie Netz in Gefahr? EU-Parlamentarier mehrerer Parteien wollen verhindern, dass ein Leistungsschutzrecht eingeführt wird. Per Video warnen sie vor "Oettingers Angriff auf die Linkfreiheit".

Eine Gruppe von Europaabgeordneten aus Deutschland setzt sich für die Rechte der Internetnutzer ein, Inhalte zu teilen und zu verlinken. An der parteiübergreifenden Kampagne "Save The Link" beteiligen sich Julia Reda (Piratenpartei), Martina Michels (Linke), Dietmar Köster (SPD), Helga Trüpel (Grüne) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP).

In einem YouTube-Video werfen die Parlamentarier dem deutschen EU-Kommissar Günther Oettinger vor, dass seine Pläne für ein europäisches Leistungsrecht das Internet bedrohten. "Die Art, wie du Nachrichten im Internet teilst, wird dadurch kostenpflichtig", heißt es in dem Video, und: "Ohne freies Verlinken gibt es kein freies Netz."

(Quelle: Spiegel.de)

Gelesen 319 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 26 Oktober 2016 06:23

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